„Die Herrlichkeit Christi“ (Epiphanias, 6.1.2019)

ELKG 013 • Fest der Erscheinung des Herrn: Epiphanias •  Jes 60,1–6 • Luther 2017Elberfelder

„Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!“ (Vers 1)

Gerade in dieser dunklen Jahreszeit üben Texte über Dunkelheit und Licht auf mich eine besondere Faszination aus. In die Dunkelheit hinein – mitten in unsere Welt – geht die Herrlichkeit Gottes auf.

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„Simeon“ (1. So. n. Weihnachten, 30.12.2018)

ELKG 09 • Joh 12,44–50 (Lut 17, Elb 06)

Gott ist Christus-förmig:

Christus spricht: „Wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat“. (Vers 45)

Auf dem Foto ist ein Stern zu sehen, ein Weihnachtsbaum-Anhänger aus Porzellan. In der Mitte ist der selbe Stern noch einmal ausgeschnitten. Der große und der kleine Stern haben sie selbe Form. Wenn wir den einen sehen, wissen wir, wie der andere aussieht. So ist es auch mit Christus und Gott-Vater: Wenn wir den einen sehen, wissen wir, wie der andere ist. „„Simeon“ (1. So. n. Weihnachten, 30.12.2018)“ weiterlesen

„Die nahende Freude“ (So, 23. Dezember)

ELKG 04 • 4. Sonntag im Advent • „Die nahende Freude“ • So, 23. Dezember 2018 • Vorgesehener Predigttext: 2.Kor 1,18–22 • Luther 2017Elberfelder

Verheißung–Erfüllung: Das ist ein Grundmuster biblischen Selbstverständnisses. Im Neuen Testament finden wir als ein zentrales Anliegen, was Paulus hier auf den Punkt bringt: 

Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm [Jesus Christus] das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zum Lobe. — Vers 20

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„Der Vorläufer des Herrn“ (So, 16. Dezember)

ELKG 03 • 3. Sonntag im Advent • „Der Vorläufer des Herrn“ • So, 16. Dezember 2018 • Vorgesehener Predigttext: Röm 15,(4) 5–13 • Luther 2017Elberfelder

Für uns ist es selbstverständlich, dass die weihnachtlichen Verheißungen allen Menschen gelten. Doch obwohl die Entgrenzung im Alten Testament als Spitzenaussage angelegt ist, ist es doch selbstverständlich, dass die Verheißungen Israel gelten: dem auserwählten Volk, nicht einfach allen Völkern. Dass wir Heiden in die Gnade Gottes miteingefasst sind, ist eine große Überraschung. Sie leuchtet im ersten Bund auf und weist über ihn hinaus, aber eine Selbstverständlichkeit ist das nicht. „„Der Vorläufer des Herrn“ (So, 16. Dezember)“ weiterlesen

Die Predigt abschaffen?

Die Predigt abschaffen?

von Diedrich Vorberg, Vikar

Hier auf predigttagebuch.de möchten wir bei Gelegenheit Meinungsbeiträge veröffentlichen, die namentlich gekennzeichnet sind. Die Verantwortung liegt je bei den Autoren und spiegelt nicht die Meinung des Teams wieder. (Mit großer Erleichterung liest Claudia ab hier weiter). Dieser Beitrag ist eine Replik auf den Kommentar der Essener Pfarrerin Hanna Jacobs  „Schafft die Predigt ab!“ aus der Christ & Welt (ZEIT Nr. 44/2018). „Die Predigt abschaffen?“ weiterlesen

„Der kommende Herr“ (So, 2. Dezember)

ELKG 01 • 1. Sonntag im Advent • „Der kommende Herr“ • So, 2. Dezember 2018 • Vorgesehener Predigttext: Apk 5,1–5 (6–14) • Luther 2017Elberfelder

„Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.“ Offenbarung des Johannes, Kapitel 5, Vers 5

Das Buch mit sieben Sigeln. Inzwischen ein geläufiges Sprichwort, ist es im biblischen Kontext doch sehr rätselhaft. Was steht drin? Und warum konnte es vorher keiner öffnen? Eine wirkliche Antwort darauf bekommen wir in der Offenbarung des Johannes nicht. Sicher ist allerdings, dass mit dem Brechen der sieben Siegel die Endzeit eingeläutet wird. „„Der kommende Herr“ (So, 2. Dezember)“ weiterlesen

„Die ewige Stadt“ (So, 25. November)

ELKG 073 • Ewigkeitssonntag • „Die ewige Stadt“ • So, 25. November 2018 • Vorgesehener Predigttext: Jes 65,17–19 (20–22) 23–25 • Luther 2017Elberfelder

„Wolf und Lamm sollen beieinander weiden; der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, aber die Schlange muss Erde fressen. Man wird weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.“ Jesaja 65, Vers 25

Wie wird es sein, wenn nur noch Frieden herrscht? Der Prophet gibt uns hier einen Vorgeschmack auf das, was dem Volk Israel von Gott versprochen wird. Gott will dem Volk einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen – eine ewige Stadt. „„Die ewige Stadt“ (So, 25. November)“ weiterlesen

„Das Weltgericht“ (So, 18. November)

ELKG 071 • Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres • „Das Weltgericht“ • So, 18. November 2018 • Vorgesehener Predigttext: Apk 2, 8–11 • Luther 2017Elberfelder

„Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“ Offenbarung des Johannes (Apokalypse), Kap. 2, Vers 10

Wie weit sind wir bereit zu gehen, wenn es hart auf hart kommt? Würden wir unseren Glauben verteidigen, uns für Gott einsetzen, wenn Gefängnis oder sogar Tod drohen? Ich für meinen Teil kann das nicht sicher sagen. In diese wenig aussichtsreiche Situation hinein spricht Gott Worte des Trostes: Habt keine Furcht! Die Not wärt nur kurze Zeit! Am Ende geht ihr als Sieger – als Lebendige – aus dem Kampf hervor! „„Das Weltgericht“ (So, 18. November)“ weiterlesen

„Mitten unter uns“ (So, 11. November)

ELKG 070 • Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres • „Mitten unter uns“ • So, 11. November 2018 • Vorgesehener Predigttext: Hi 14,1–6 • Luther 2017Elberfelder

Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit und ist voll Unruhe, geht auf wie eine Blume und welkt, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht. Doch du tust deine Augen über einen solchen auf, dass du mich vor dir ins Gericht ziehst.“ Hiob 14, Verse 1-3

Warum dürfen böse Menschen in Frieden leben, während rechtschaffene und gottesfürchtige Menschen wegen ihres Glaubens in Unruhe ihr Dasein fristen müssen. Ständig auf der Flucht, vertrocknen sie am Ende wie eine welke Blume – wie es hier im Buch des Hiob heißt. Hiobs Lebensgeschichte ist außergewöhnlich. „„Mitten unter uns“ (So, 11. November)“ weiterlesen

„Die Kirche in der Welt“ (So, 4. November)

ELKG 068 • 23. Sonntag nach Trinitatis • „Die Kirche in der Welt“ • So, 4. November 2018 • Vorgesehener Predigttext: Röm 13,1–7 • Luther 2017Elberfelder

Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet. (Vers 1)

Es gibt keine Obrigkeit, außer von Gott? In unserem Land sind wir selbst die Obrigkeit. Es gilt der Wille des Volkssouverän, der durch Wahlen und parlamentarische Arbeit bestimmt wird. „„Die Kirche in der Welt“ (So, 4. November)“ weiterlesen