„Mit eigenen Augen“ (1. So. n. Weihnachten, 29.12.2019)

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Hiob 42,1-6Luther 2017 •  Elberfelder • ELKG 09

Bei mir rauscht die Weihnachtszeit dieses Jahr an mir vorbei. So richtig Weihnachten ist es bei mir nicht. Da geht es mir ganz ähnlich wie Hiob.  Ich höre die Weihnachtsbotschaft in den Gottesdiensten, aber ankommen tut sie nicht so richtig.

Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum gebe ich auf und bereue in Staub und Asche. (Vers 5 + 6)

Hiob hat gehört, aber nicht gesehen. Liegt darin das Geheimnis von Weihnachten?

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„Der Ja-Sager“ (4. Advent, 22.12.2019)

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2. Korinther 1,18–22 •  ELKG 04 • Luther 2017Elberfelder

Ein einfaches „Ja“ kann etwas ganz Besonderes sein. Gerade wenn man z.B. vor dem Traualtar steht und eine klare Antwort geben soll, ist eine Aufzählung der Pro’s und Contra’s für oder gegen die Ehe mit diesem Menschen eher unangebracht. Da muss es schon konkreter sein.

Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, […] der war nicht Ja und Nein, sondern das Ja war in ihm. (Vers 19)

Keine Vorbehalte, kein „Ja“ und „Nein“. Das klingt erstmal gut. Aber ist das für unser Leben auch sinnvoll?

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„Der Vorläufer des Herrn“ (3. Advent, 15.12.2019)

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Lk 3,(1–2)3–14(15–17)18(19–20)Luther 2017Elberfelder • ELKG 03 

Johannes der Täufer hat eine klare Vorstellung von dem, was der Täufling vor der Taufe tun muss:

Seht zu, bringt rechtschaffene Früchte der Buße. (Vers 8)

Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer Speise hat, tue ebenso. (Vers 10)

Gar nicht so einfach, wo wir doch heute im Gottesdienst normalerweise Säuglinge taufen. Was muten wir dem frisch gebackenen Erdenbewohner da alles zu? „„Der Vorläufer des Herrn“ (3. Advent, 15.12.2019)“ weiterlesen

„Der kommende Erlöser“ (2. Advent, 8.12.2019)

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Lk 21,25–33Luther 2017 •  Elberfelder • ELKG 02

Wir haben einige mehr oder weniger feste Rituale, mit denen wir uns auf Weihnachten vorbereiten. Wie bereiten wir uns auf die Wiederkunft Christi vor? „Wie soll ich dich empfangen und wie begeg’n ich dir?“ Ein paar praktische Tipps vom Meister persönlich wären jetzt hilfreich.

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. – Lukas 21,28

Wie gemütlich machen wir es uns hier auf der Erde?  Ich persönlich liege gern auf dem Sofa. Ich mache Zukunftspläne. Ich stelle Kerzen auf, trinke Tee und esse Kekse. Ich mach’s mir gemütlich. Und es geht mir gut damit. Jesus hat einen anderen Plan. Er sagt: Die Welt wird untergehen.

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„Der kommende Herr“ (1. Advent, 1.12.2019)

ELKG 01 • Röm 13,8–12 (Lut 17, Elb 06)

Sonnenaufgang in Dahme. Foto: D. Vorberg

„Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt,
nämlich daß die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf…“

„Die Nacht ist vorgedrungen,
der Tag ist nicht mehr fern“.

Anfang von Vers 11 und der Anfang von Vers 12 in der Nachdichtung von Jochen Klepper, ELKG 14,1.

Die Dämmerung ist ein Moment der Gleichzeitigkeit. Tag und Nacht überlappen sich. Zwar umfängt uns noch die Kälte der Nacht, aber das Licht des neuen Tages leuchtet uns schon. Jetzt ist genau solch ein Zeitpunkt. Zwar umfängt uns noch die Gestalt dieser Welt (vgl. Röm 12,2), aber das Licht des neuen Lebens in Jesus Christus leuchtet uns schon.

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„Die ewige Stadt“ (Ewigkeitssonntag, 24.11.2019)

ELKG 073 • Mt 25,1–13 (Lut 17, Elb 06)

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Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.

Vers 13

Das Gegenteil von wachen ist pennen. „Pass auf, dass du deine eigene Auferstehung nicht verpennst!“ – So mag ein Unteroffizier den Gefreiten zur Pünktlichkeit mahnen. Doch ist es das, worum es Jesus geht?

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„Das Weltgericht“ (Vorletzter Sonntag, 17.11.2019)

ELKG 071 • Hi 14,1–6(7–12)13(14)15–17 (Lut 17, Elb 06)

Mississippi River. Foto: Ben Murray (Ausschnitt) via Pixabay.

Hiob meint, er wurde schwer getroffen von einem harten Gericht Gottes. Er kann den Sinn in einem Leben nicht mehr sehen. Als ein Sinnloser will er lieber von Gott in Ruhe gelassen werden, als noch unter seinen Augen leben.

…blicke doch weg vom Menschen, damit er Ruhe hat, bis sein Tag kommt, auf den er sich wie ein Tagelöhner freut.

Vers 6

Was hat es auf sich mit dem Tag, auf den sich der Tagelöhner freut?

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„Mitten unter uns“ (Drittletzter Sonntag, 10.11.2019)

ELKG 070 • Lk 17,20–24 (Lut 17, Elb 06)

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Wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein.

aus Vers 24

Wir haben es ja leicht: Wir wissen, was das ist. Blitze entstehen, wenn elektrostatische Ladungen in den Wassertröpfchen der Wolken sich entladen. Es kommt zu einem Lichtphänomen. Die Luft wird schlagartig erhitzt und beim Zusammenziehen entstehen Schallwellen. Es donnert.

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„Die Ordnungen Gottes“ (20. So. n. Trinitatis, 3.11.2019)

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ELKG 065 • Gen 8,18–22 • Luther 2017Elberfelder

Letzten Sonntag war Zeitumstellung. Die einen freuen sich über eine Stunde mehr Schlaf, die anderen regen sich darüber auf, dass ihr Tagesrhythmus wieder ganz aus dem Takt kommt. Wie ist das, wenn Menschen an den von Gott festgesetzten Ordnungen drehen?

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.  – V. 22

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„Heilung an Leib und Seele“ (19. So. n. Trinitatis, 27.10.2019)

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ELKG 064 • Joh 5,1–16Luther 2017Elberfelder

„Willst du gesund werden?“ Der Mann liegt schon seit 38 Jahren krank auf seiner Matte und kann sich nicht bewegen. Was ist das für eine Frage, die Jesus dem Mann stellt? Warum sollte er nicht gesund werden wollen?

Es war aber dort ein Mensch, der war seit achtunddreißig Jahren krank. Als Jesus ihn liegen sah und vernahm, dass er schon so lange krank war, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein.

Der Mann weiß genau, wie die Dinge laufen. Die Frage Jesu „Willst du gesund werden?“ hat er gar nicht ernst genommen. Er weiß nicht, wer da vor ihm steht und ihm diese Frage stellt. Er weiß auch nicht, wie viele Menschen Jesus von ihren Krankheiten schon geheilt hat. Der Mann am Teich Betesda reagiert ganz rational. Er erklärt dem Fremden, wo das Problem mit dem Gesundwerden liegt: Er kommt nicht schnell genug zum Wunderteich. Der Mann erklärt Jesus, wie seine Welt funktioniert.

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