„Der Heiden Heilland“ (3. So. n. Epiphanias, 26.1.2020)

ELKG 016 • Apg 10,21–35 (Lut 17, Elb 06)

Bernardo Cavallino (1616–1656): St. Petrus und der Hptm. Kornelius, um 1640.Ausschnitt, gemeinfrei, via.

Petrus sprach zu ihnen: „Ihr wißt, daß es einem jüdischen Mann nicht erlaubt ist, mit einem Fremden umzugehen oder zu ihm zu kommen; aber Gott hat mir gezeigt, daß ich keinen Menschen meiden oder unrein nennen soll.“

Vers 28

Wie schön, dass Gott dem Petrus gezeigt hat, dass alle Menschen zu Jesus Christus gehören dürfen! Uns Christen könnte es ja nicht passieren, dass wir Menschen meiden oder „unrein“ nennen. Oder?

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„Die Herrlichkeit Christi“ (1. So. n. ) Epiphanias, 6. oder 12.1.2020

ELKG 013 • Eph 3,1–7 (Lut 17, Elb 06)

Das Finanzamt Stade ist dem Architekturstil des Brutalismus zuzuordnen, der für Funktionsbauten der jungen Bundesrepublik typisch geworden ist. Foto: D. Vorberg

Ihr habt ja gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch gegeben hat.

Eph 3,2 (in der Lutherbibel von 1984 und im ELKG)

Was bedeutet in diesem Zusammenhang das Wort „Amt“? – An dieser Frage können wir sehen, wie schwierig es ist, „richtig“ zu übersetzen.

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„Mit eigenen Augen“ (1. So. n. Weihnachten, 29.12.2019)

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Hiob 42,1-6Luther 2017 •  Elberfelder • ELKG 09

Bei mir rauscht die Weihnachtszeit dieses Jahr an mir vorbei. So richtig Weihnachten ist es bei mir nicht. Da geht es mir ganz ähnlich wie Hiob.  Ich höre die Weihnachtsbotschaft in den Gottesdiensten, aber ankommen tut sie nicht so richtig.

Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum gebe ich auf und bereue in Staub und Asche. (Vers 5 + 6)

Hiob hat gehört, aber nicht gesehen. Liegt darin das Geheimnis von Weihnachten?

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„Der Ja-Sager“ (4. Advent, 22.12.2019)

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2. Korinther 1,18–22 •  ELKG 04 • Luther 2017Elberfelder

Ein einfaches „Ja“ kann etwas ganz Besonderes sein. Gerade wenn man z.B. vor dem Traualtar steht und eine klare Antwort geben soll, ist eine Aufzählung der Pro’s und Contra’s für oder gegen die Ehe mit diesem Menschen eher unangebracht. Da muss es schon konkreter sein.

Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, […] der war nicht Ja und Nein, sondern das Ja war in ihm. (Vers 19)

Keine Vorbehalte, kein „Ja“ und „Nein“. Das klingt erstmal gut. Aber ist das für unser Leben auch sinnvoll?

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„Der Vorläufer des Herrn“ (3. Advent, 15.12.2019)

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Lk 3,(1–2)3–14(15–17)18(19–20)Luther 2017Elberfelder • ELKG 03 

Johannes der Täufer hat eine klare Vorstellung von dem, was der Täufling vor der Taufe tun muss:

Seht zu, bringt rechtschaffene Früchte der Buße. (Vers 8)

Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer Speise hat, tue ebenso. (Vers 10)

Gar nicht so einfach, wo wir doch heute im Gottesdienst normalerweise Säuglinge taufen. Was muten wir dem frisch gebackenen Erdenbewohner da alles zu? „„Der Vorläufer des Herrn“ (3. Advent, 15.12.2019)“ weiterlesen

„Der kommende Erlöser“ (2. Advent, 8.12.2019)

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Lk 21,25–33Luther 2017 •  Elberfelder • ELKG 02

Wir haben einige mehr oder weniger feste Rituale, mit denen wir uns auf Weihnachten vorbereiten. Wie bereiten wir uns auf die Wiederkunft Christi vor? „Wie soll ich dich empfangen und wie begeg’n ich dir?“ Ein paar praktische Tipps vom Meister persönlich wären jetzt hilfreich.

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. – Lukas 21,28

Wie gemütlich machen wir es uns hier auf der Erde?  Ich persönlich liege gern auf dem Sofa. Ich mache Zukunftspläne. Ich stelle Kerzen auf, trinke Tee und esse Kekse. Ich mach’s mir gemütlich. Und es geht mir gut damit. Jesus hat einen anderen Plan. Er sagt: Die Welt wird untergehen.

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„Der kommende Herr“ (1. Advent, 1.12.2019)

ELKG 01 • Röm 13,8–12 (Lut 17, Elb 06)

Sonnenaufgang in Dahme. Foto: D. Vorberg

„Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt,
nämlich daß die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf…“

„Die Nacht ist vorgedrungen,
der Tag ist nicht mehr fern“.

Anfang von Vers 11 und der Anfang von Vers 12 in der Nachdichtung von Jochen Klepper, ELKG 14,1.

Die Dämmerung ist ein Moment der Gleichzeitigkeit. Tag und Nacht überlappen sich. Zwar umfängt uns noch die Kälte der Nacht, aber das Licht des neuen Tages leuchtet uns schon. Jetzt ist genau solch ein Zeitpunkt. Zwar umfängt uns noch die Gestalt dieser Welt (vgl. Röm 12,2), aber das Licht des neuen Lebens in Jesus Christus leuchtet uns schon.

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„Die ewige Stadt“ (Ewigkeitssonntag, 24.11.2019)

ELKG 073 • Mt 25,1–13 (Lut 17, Elb 06)

Foto: isafmedia, Attribution 2.0 Generic license.

Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.

Vers 13

Das Gegenteil von wachen ist pennen. „Pass auf, dass du deine eigene Auferstehung nicht verpennst!“ – So mag ein Unteroffizier den Gefreiten zur Pünktlichkeit mahnen. Doch ist es das, worum es Jesus geht?

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„Das Weltgericht“ (Vorletzter Sonntag, 17.11.2019)

ELKG 071 • Hi 14,1–6(7–12)13(14)15–17 (Lut 17, Elb 06)

Mississippi River. Foto: Ben Murray (Ausschnitt) via Pixabay.

Hiob meint, er wurde schwer getroffen von einem harten Gericht Gottes. Er kann den Sinn in einem Leben nicht mehr sehen. Als ein Sinnloser will er lieber von Gott in Ruhe gelassen werden, als noch unter seinen Augen leben.

…blicke doch weg vom Menschen, damit er Ruhe hat, bis sein Tag kommt, auf den er sich wie ein Tagelöhner freut.

Vers 6

Was hat es auf sich mit dem Tag, auf den sich der Tagelöhner freut?

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„Mitten unter uns“ (Drittletzter Sonntag, 10.11.2019)

ELKG 070 • Lk 17,20–24 (Lut 17, Elb 06)

WKIDESIGN, via Pixabay.

Wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein.

aus Vers 24

Wir haben es ja leicht: Wir wissen, was das ist. Blitze entstehen, wenn elektrostatische Ladungen in den Wassertröpfchen der Wolken sich entladen. Es kommt zu einem Lichtphänomen. Die Luft wird schlagartig erhitzt und beim Zusammenziehen entstehen Schallwellen. Es donnert.

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