„Anvertraute Gaben“ (9. So. n. Trinitatis, 9.8.2020)

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Jeremia 1,4–10Luther 2017Gute Nachricht • ELKG 054

Gott hat sich von Anfang an überlegt, was er mit mir vor hat. Und er stattet mich mit allem aus, was ich dazu brauche.

Ich aber sprach: Ach, Herr HERR, ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung. Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: »Ich bin zu jung«, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebiete.

Gott beruft Jeremia, er betraut ihn mit einer Mission. Jeremia erfährt, was es heißt, von Gott geführt zu werden. Gar nicht so einfach, wenn man sich dem gar nicht gewachsen sieht, was Gott mit einem vor hat. „„Anvertraute Gaben“ (9. So. n. Trinitatis, 9.8.2020)“ weiterlesen

„Früchte des Geistes“ (8. So. n. Trinitatis, 2.8.2020)

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Joh 9,1–7Luther 2017  •  ELKG 053

Die Frage nach der Schuld ist eine der ältesten in der Menschheitsgeschichte. Wie eine Fessel bindet sie uns an die Vergangenheit.

Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.

Jesus antwortet nicht auf die Frage nach der Vergangenheit. Sein Blick richtet sich auf die Zukunft. „„Früchte des Geistes“ (8. So. n. Trinitatis, 2.8.2020)“ weiterlesen

„Engel im Alltag“ (7. So. n. Trinitatis, 26.7.2020)

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Hebräer 13,1-3 •  Luther 2017Basisbibel • ELKG 052

Wer mit Gott unterwegs ist, muss jederzeit damit rechnen, auf Engel zu stoßen.

Vergesst aber auch die Gastfreundschaft nicht. Denn auf diese Weise haben schon manche, ohne es zu wissen, Engel als Gäste aufgenommen.

Wäre das nicht aufregend, wenn ein Engel in unserem Wohnzimmer sitzen würde? Würden wir ihn überhaupt als Engel erkennen? „„Engel im Alltag“ (7. So. n. Trinitatis, 26.7.2020)“ weiterlesen

„Die wartende Gemeinde“ (Exaudi, 24.5.2020)

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Jer 31,31–34 • ELKG 042 • Luther 2017

Es gibt so vieles, worauf wir in dieser Zeit warten können. Dass wir endlich alle unsere Freunde, Verwandten und Bekannten wiedersehen können. Dass Begrüßungen mit Handschlag oder Umarmung wieder möglich sind. Dass es mit der Routine, die man so langsam in seinem Alltag gewinnt, noch besser klappt. Doch das Warten kann auch zu einer schweren Prüfung werden. Wie gut ist da so ein Wort, dass (wörtlich) mitten ins Herz trifft:

 Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. (Jer 31, Vers 33)

Kein Warten mehr. Gottes Wort immer im Herzen haben und sich um nichts anderes mehr sorgen müssen. Ganz zu seinem Volk gehören. So schön das klingt – dem ging ein schmerzhafter Abschied voraus.

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„Die neue Kraft“ (Quasimodogeniti, 19.4.2020)

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Jesaja 40,26–31Luther 2017 • ELKG 036

Auch die größten Menschen dieser Welt können „straucheln und fallen“. An Menschen wie z.B. Boris Johnson merken wir das in diesen Tagen ganz besonders.

Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Die Erfahrung der Menschen, von denen im Text die Rede ist, gleicht mehr einem Kriegsgeschehen als einer Viruskrise. Und doch können wir auch heute etwas von ihnen lernen. „„Die neue Kraft“ (Quasimodogeniti, 19.4.2020)“ weiterlesen

„Das Wunder der Auferstehung“ (Ostern, 12.4.2020)

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1.Korintherbrief 15,(12–18)19–28Luther 2017 • ELKG 034

Der Herr ist auferstanden – Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja! Was für ein Wunder hat Gott vollbracht, als Christus dem Tod den Rücken gekehrt hat. Gerade in einer Zeit, in der bei vielen Familien Unsicherheit und Chaos vorherrscht, kommt diese Botschaft gerade recht. Christus hat den Anfang gemacht. In alles weitere ist jeder von uns mit einbezogen.

Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in der für ihn bestimmten Ordnung: als Erstling Christus; danach die Christus angehören, wenn er kommen wird; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er vernichtet hat alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt. (V. 22-24)

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„Der Schmerzensmann“ (Palmarum, 5.4.2020)

ELKG 029 • Mk 14,(1–2)3–9 (Lut 17, Elb 06)

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Jesus ist immer wieder für eine Überraschung gut:

Lasst sie in Frieden! Was betrübt ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.

Vers 6

Dabei war die Logik der Jünger so stichhaltig: „Hey, das Zeug ist teuer, wir sollten gute Dinge damit tun…“ Sie haben bestimmt damit gerechnet, für diese Haltung von Jesus gelobt zu werden.

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„Das Lamm Gottes“ (Judika, 29.3.2020)

ELKG 028 • Heb 13,12–14 (Lut 17, Elb 06)

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Jesus ist auf einer Müllkippe gestorben.

Denn die Leiber der Tiere, deren Blut durch den Hohenpriester als Sündopfer in das Heilige getragen wird, werden außerhalb des Lagers verbrannt. Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor.

Verse 11–12

Die „Schädelstätte“ Golgatha (vgl. Mt 27,33 u.ö.) war der Ort außerhalb der Stadt, wo der Abfall hingebracht wurde, das Vergammelte, das Ekelige, das, womit man nichts zu tun haben will.

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„Der Ernst der Nachfolge“ (Okuli, 15.3.2020)

ELKG 026 • Lk 9,57–62 (Lut 17, Elb 06)

Der Beitrag für den Sonntag Okuli stammt aus dem Buch „Nachfolge“ von Dietrich Bonhoeffer.

Und sie gingen in einen anderen Markt. Es begab sich aber, da sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: „Ich will dir folgen, wo du hin gehst“. Und Jesus sprach zu ihm: „Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel ha-ben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hin lege“. Und er sprach zu einem anderen: „Folge mir nach!“ Der sprach aber: „Herr, erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe“. Aber Jesus sprach zu ihm: „Laß die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich Gottes!“ Und ein anderer sprach: „Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, daß ich einen Abschied mache mit denen, die in meinem Hause sind“. Jesus aber sprach zu ihm: „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reiche Gottes“ (Lk. 9,57–62).

Übersatzung nach: Dietrich Bonhoeffer, „Nachfolge“ (DBW 4, S. 48ff)
„„Der Ernst der Nachfolge“ (Okuli, 15.3.2020)“ weiterlesen

„Versuchung“ (Invokavit, 1.3.2020)

Dürer - Adam und Eva (Ausschnitt)
Albrecht Dürer (1471–1528): „Adam und Eva“ (1507, Ausschnitt, via Wikipedia, gemeinfrei)

ELKG 024 • Gen 3,1–19(20–24) (Lut 17, Elb 06)

Die Schlange war klüger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte.

aus Gen 3,1

Ich hatte Gelegenheit, mit Schlange aus meinem Bekanntenkreis ein Interview über den Predigtabschnitt zu führen. Es hat mich doch interessiert, was sie über diese Geschichte aus dem Alten Testament denkt. Vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, Schlange, und euch viel Spaß beim lesen!

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