„Taufe Jesu“ (1. So. n. Epiphanias, 13.1.2019)

ELKG 014 • 1. So. nach Epiphanias • Jos 3,5–11.17 • Luther 2017 • Elberfelder

Trockenen Fußes und mit frisch gewaschenen Haaren durch den Jordan.

Joshua passing the River Jordan with the Ark of the Covenant (Benjamin West, 1800)

„Und die Priester, die die Lade des Bundes des HERRN trugen, standen still im Trockenen mitten im Jordan. Und ganz Israel ging auf trockenem Boden hindurch, bis das ganze Volk über den Jordan gekommen war.“ Vers 17

Nach dem Tod von Mose beginnt mit Josua für das Volk Israel ein neuer Abschnitt auf der Reise durch die Wüste. Der Jordan wird für sie jedoch zum unüberwindbaren Hindernis. Was sollen sie tun?

Josua wird von Gott zur neuen Leitfigur befähigt. Als Vertrauensbeweis gebietet er in Gottes Namen ein Wunder. Die Priester sollen mit der Bundeslade mitten im Jordan stehen bleiben, damit das Volk trockenen Fußes durch den Fluss gehen kann. Erst die Trockenheit des Flusses ermöglicht ein sicheres Durchkommen und die Möglichkeit des Neuanfangs für das Volk Israel und seine Beziehung zu Gott.

Auch die Taufe Jesu findet im Jordan statt. Doch seine Füße bleiben nicht trocken. Seine Begegnung mit Johannes dem Täufer am Jordan setzt neue Maßstäbe für die Beziehung zu bzw. mit Gott.

Gedankenanstöße

  • Welche Flüsse hast du in deinem Leben schon durchqueren oder überwinden müssen und wie hat Gott dir dabei geholfen?
  • Du bist in der Taufe ein Kind Gottes geworden. Wäre in deinem Leben etwas grundlegend anders gelaufen, wenn du nicht getauft worden wärst?

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