„Der Freudenmeister“ (2. So. n. Epiphanias, 20.1.2019)

ELKG 015 • Röm 12,9–16 • Luther 2017 • Basisbibel

Friede, Freude, Eierkuchen? Das Gemeindeleben war auch zu Paulus‘ Lebzeiten kein Zuckerschlecken…

Zwei Eierkuchen mit Zimt und Zucker (Public Domain)

„Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.“ (Vers 12)

Dass auch Menschen, die Jesus persönlich kennen gelernt haben „in Trübsal“ gefangen sind und weinen (Vers 15) kommt uns vielleicht seltsam vor. Haben denn nicht gerade sie fast schon die Pflicht, jetzt – mit dieser Freudenbotschaft im Herzen – dauerhaft fröhlich zu sein?

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„Taufe Jesu“ (1. So. n. Epiphanias, 13.1.2019)

ELKG 014 • 1. So. nach Epiphanias • Jos 3,5–11.17 • Luther 2017 • Elberfelder

Trockenen Fußes und mit frisch gewaschenen Haaren durch den Jordan.

Joshua passing the River Jordan with the Ark of the Covenant (Benjamin West, 1800)

„Und die Priester, die die Lade des Bundes des HERRN trugen, standen still im Trockenen mitten im Jordan. Und ganz Israel ging auf trockenem Boden hindurch, bis das ganze Volk über den Jordan gekommen war.“ Vers 17

Nach dem Tod von Mose beginnt mit Josua für das Volk Israel ein neuer Abschnitt auf der Reise durch die Wüste. Der Jordan wird für sie jedoch zum unüberwindbaren Hindernis. Was sollen sie tun?

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Epiphanias

Die Epiphanias-Zeit ist die Zeit, in der die Kirche die Gegenwart des Mensch-gewordenen Herren bewusst genießt. So wie die Wärme in unseren Wohnstuben ein Gegensatz ist zu der Kälte des Winters ist, ist das Licht, das uns in Christus erschienen ist, ein Kontrast zur Welt. Ich glaube, dieser Kontrast ist, was Weihnachten so attraktiv macht, auch für Menschen, die sonst nichts mit Kirche am Hut haben.


Die Rede von Christus als dem „Licht der Welt“ klingt kirchlich und fromm, ist aber bedeutungslos, wenn sie nicht etwas beschreibt, das in meinem Leben geschehen ist.

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