„Heilung an Leib und Seele“ (So, 7. Oktober)

ELKG 064 • 19. Sonntag nach Trinitatis • „Heilung an Leib und Seele“ • So, 7. Oktober 2018 • Vorgesehener Predigttext: Jak 5,13–16 • Luther 2017Elberfelder

Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. – Vers 16

So einfach ist das? Eine Ausprache und ein Gebet – und der Kranke wird gesund? Das wäre schön. Aber so einfach ist es leider nicht. Einander seine Sünden zu bekennen mag vielleicht die Folgen etwas leichter machen, aber es bekämpft nicht die Ursache. Damit eine Heilung an Leib und Seele geschehen kann, muss Gott für uns einstehen – er ist unser Kämpfer. Er spricht uns gerecht. Darum können unsere Gebete so viel bei ihm ausrichten.

Der Text (besonders die Verse 13 und 14) spricht davon, sein ganzes Leben auf Gott auszurichten. In guten Tagen Psalmen zu singen, in schlechten Tagen zu ihm zu beten. Aber auch wenn uns das nicht immer gelingt, wird Gott uns nicht im Stich lassen (Vers 15).


Denkanstöße

  • Wenn du schwer krank warst oder ein Bekannter von dir eine schwere Zeit durchgemacht hat: Hat sich bei dir oder bei dem Bekannten etwas verändert, wenn für dich / für ihn gebetet wurde?
  • Wie bist du damit umgegangen, wenn deine Gebete nicht erhört wurden? Was hat dir Trost und Kraft gegeben?
  • In der Epistel (Eph 4,22-32) ist von einem alten und einem neuen Menschen die Rede. Der alte Mensch folgt nur seinen eigenen Begierden. Der neue Mensch ist „nach Gott geschaffen“ und führt ein Leben nach Gottes Sinn. Kannst du dich darin wiederfinden?

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