„Ich sage dir, steh auf!“ (So., 16. September)

ELKG 061 • 16. Sonntag nach Trinitatis • „Ich sage dir, steh auf!“ • So., 16. September 2018 • Vorgesehener Predigttext: Lukas 7,11-17 • Luther 2017Neue Genfer Übersetzung

„Und da sie der Herr sah, jammerte sie ihn, und er sprache zu ihr: Weine nicht! Und trat hinzu und berührte den Sarg, und die Träger blieben stehen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf! Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter.“ – Verse 13-15

Einen Toten zu sehen, hat immer etwas Unheimliches. Dein Verstand weiß, dass ein Toter nicht wieder lebendig werden kann. Und doch denkt dein Herz, dass der scheinbar nur Schlafende gleich wieder die Augen auf machen wird und anfängt, mit dir zu reden. Bei Jesus haben sechs Worte gereicht, und es ist genau das eingetreten, was unmöglich schien: „Jüngling, ich sage dir, steh auf!“ Bemerkenswert an diesem Text ist, dass die Witwe Jesus nicht um Hilfe gebeten hat. Die Gnade Gottes und die Macht, dem Tod die Stirn zu bieten, ging allein von Jesus aus.

Gedankenanstöße

  • Wo habe ich erlebt, dass Gott in mein Leben eingegriffen hat, obwohl ich ihn  nicht um Hilfe gebeten habe?
  • Welche Parallelen lassen sich erkennen zwischen dem Vers 16 „Gott hat sein Volk besucht“ und dem Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68) „Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk“? Wie ist der Besuch Gottes bei seinem Volk jeweils abgelaufen und um wen geht es dabei?
  • Lohnend ist auch ein Blick in den Eingangspsalm für den Sonntag aus den Psalmen 16 und 30. Dort geht es um die Überwindung des Todes und das neue Leben in Christus, das durch die Finsternis hindurchscheint.

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