„Anvertraute Gaben“ (So, 29. Juli)

ELKG 054 • 9. Sonntag nach Trinitatis • „Anvertraute Gaben“ • So, 29. Juli 2018 • Vorgesehener Predigttext: Jer 1,4–10 (die Berufung Jeremias zum Propheten) • Luther 2017Elberfelder

Und der HERR streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.

— Vers 9

Zu jung sei er, antwortet der Prophet auf den Auftrag Gottes. Er weiß, was es heißt ein Prophet zu sein: Der „liebe Gott“ ist ein Kuscheltier für Kinder. Der Gott Israels ein anspruchsvolles und ernstes Gegenüber. Sein Prophet zu sein ist kein einfaches Amt. Doch wie stark ist die Zusage, die Jeremia erfährt!

Gedankenanstöße

  • Würde man sich so einen Prediger wünschen? —„Ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt“.— Ich rede nicht von jemanden, der den eigenen religiösen Anspruch vor sich her trägt, so ein Prediger zu sein, sondern von einem Menschen, der es wirklich ist. Wie wäre das, den zu hören? Von dem angesprochen zu werden, auf das eigene Leben?
  • Wir glauben, dass das in der Sonntagspredigt geschieht. Christus spricht: „Wer euch hört, der hört mich“. In und unter dem, was der Pastor sagt, geschieht Gottes Ansprache an uns. Welche geistlichen Erfahrungen hast mit Predigten gemacht? Welche emotionalen? Gute? Schlechte? Beeindruckende? Langeweile? (Vielleicht hast Du ein Beispiel für jede von diesen Fragen).
  • Jeremias Auftrag ist nicht (nur) für Einzelne, sondern für sein ganzes Volk, ja sogar für viele Völker. Wo kann und soll Predigt „politisch“ sein?

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