„Früchte des Geistes“ (So. 22. Juli 2018)

ELKG 053 • 8. Sonntag nach Trinitatis • „Früchte des Geistes“ • So, 22. Juli 2018 • Vorgesehener Predigttext: 1.Kor 6,9–14.18–20 • Luther 2017Basisbibel

Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten.
Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich.

— Vers 12

„Alles ist mir erlaubt…“ oder: „Ich darf alles!“ klingt wie das Motto derjenigen aus der Gemeinde in Korinth, die wegen ihres Glaubens an Jesus Christus jedwedes Gesetz ablehnten. Paulus widerspricht ihnen nicht. Uns Christen ist alles erlaubt, in dem Sinne, dass wir nicht durch die toten Buchstaben des Gesetzes gebunden sind. Doch es ist uns eben als Christen alles erlaubt, als solchen, die in einer lebendigen Beziehung mit Jesus Christus leben. Die Freiheit vom Gesetz ist gleichzeitig die Gebundenheit an ihn. Das Gesetz ist wie eine Fessel. Jesu Liebe ist wie ein Ehering. Er ist unser himmlischer Bräutigam.

Paulus und Andreas (Albrecht Dürer)

Gedankenanstöße

  • Es gibt Dinge, die zu einer Liebesbeziehung passen und solche, die nicht passen. Was Paulus in den ersten Versen unseres Abschnittes  schreibt, sind Beispiele für seine Leser in Korinth. Was gibt es in deinem Leben, das nicht zu Jesus passt?
  • Paulus ist der Meinung, dass der Heilige Geist uns in unseren Entscheidungen leitet. Hast du eine Erfahrung gemacht, in der dich der Geist bewahrt hat?
  • In der Evangeliumslesung spricht Jesus uns zu: „Ihr seid das Licht der Welt. Ihr seid das Salz der Erde“ (Mt 5,13–16). Wie kann das wahr sein, wo wir doch ganz normale Menschen sind?

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